Im Jahr 2010 haben um den Keller gekümmert. Hier war das Problem, dass der gestampfte Lehmboden (Gründungsebene = Grundwasserspiegel) immer nass war. Die Vorbesitzer hatten einen provisorischen Bilgensumpf angelegt und das Wasser hieraus mittels einer Tauchpumpe abgepumpt. Insgesamt war es sehr nass dunkel und feucht.
Die erste Maßnahme bestand im Abgraben des Lehmbodens,Vergrösserung und Vertiefung des Bilgensumpfes, Einbringen von Draingen und einer kapillarbrechenden Schicht. Den Abschluss bildete ein Natursteinboden (Grauwacke) in einem Mörtelbett. Anschliessend wurde ein Sanierputz aufgetragen und für die regelmässige Entleerung des Bilgensumpf eine entsprechende Pumpe mit Druckleitung installiert.
Während die Aussenwand im vorherigen Winter aufgrund der Feuchtigkeit noch sehr deutlich arbeitete - war dies bereits nach Fertigstellung des Bodens nicht mehr zu erkennen.
Natürlich gab es auch Rückschläge - den guten Ratschlägen folgend haben wir im Sommer tagsüber die Kellerfenster geschlossen und nachts geöffnet - Ergebnis:komplett nasser muffiger Keller und Schimmel! LÖSUNG: Beide Kellerfensterstehen nun 24h lang offen (ausser bei sehr tiefen Temperaturen). Das Resultat:Tolles Klima und seit dieser Zeit ist die Einlagerung von Lebensmittlen (Kartoffeln,Möhren, Äpfel etc.. ) wieder seit langer, langer Zeit möglich.
* Weitere Bilder finden sich in der Bilddokumentation
Sie sind der
Besucher