Die Gute Stube - Katastrophenzimmer und zurück  

Zu Beginn

Im vorderenTeil des Hauses befindet sich die "Gute Stube" daneben das alte Wohnzimmer. Diese beiden ursprünglich getrennten Räume wurden durch die Herausnahme der Füllungen aus den Fachwerkgefachen zu einem grossen Raum verbunden. Als wir das Haus kauften - war klar, dass der Boden in diesem Raumkomplett kaputt war. Zudem roch das Zimmer feucht und modrig. Mit Hilfe meines Schwiegervaters wollte ich den Raum (Juni 2008) mal eben etwas renovieren! Zunächst haben wir die vorgebauten Holzständer mitsamt der Beplankung von den Wänden, Boden und Decke entfernt.

 

Darunter fanden sich:

 

  • Intakte Fachwerkbalken an den Aussenwänden
  • Ein verwitterter Grundbalken in der ehemaligen Trennwand
  • Verfaulte Balkengrundlage auf dem Kellergewölbe
  • Ein Riss an der Stinseite des Gewölbes zur Hauswand - hier stieg aus dem Keller Feuchtigkeit auf
  • Teile der Gefache waren neu ausgemauert worden - teilweise fand sich noch der alte Lehmputz

 

Was haben wir gemacht:

  • Verschluss des Risses zum Keller (Beton mit Amierung)
  • Austausch des Grundbalkens in der Trennwand
  • Aufbringen eines Lehmputzes zusätzlich Innenwanddämmung mit Holzfaserplatten und erneutes Verputzen mit Lehm
  • Erneuerung der Balkenunterkonstruktion, hier wurden die Zwischenräume mit    Glaschaumschotter (kapillbrechend, druckaufnehmend) ausgefüllt.
  • Bodenbelag mit durchgehenden Eichendielen
  • Freilegung der Deckenbalken und Verkleidung der Zwischenräume

 

Heutiger Zustand

Ergebnis:

Der Raumwurde schlagartig trocken – aktuell ist es das Zimmer mit dem besten Wohnklima! Die letzte Schicht Holzöl wurde am 23.12.2008 aufgebracht – kurz vor der Anreise der Weihnachtsgäste! Soviel zum: Mal eben renovieren!

 

 

 

* Weitere Bilder finden sich in der Bilddokumentation 

 

 

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